Fortführungs­gutachten

Wann wird ein Fortführungsgutachten benötigt?

Der Kapitalgeber nutzt ein Fortführungsgutachten häufig als Entscheidungsgrundlage für die Aufrechterhaltung oder auch Ausweitung des bisherigen Kreditengagements. Sie dient also als Grundlage für die Bereitstellung von Liquidität für das Unternehmen.
Ein Fortführungsgutachten von Ihrem Unternehmensberater Fröhlich und Partner beinhaltet eine begründete Aussage darüber, ob das Unternehmen nachhaltig seine geschäftlichen Aktivitäten unter Ausschluss von Insolvenzgründen fortführen kann.

Die Fortführungsprognose als wichtiges Instrument zur Unternehmenssanierung

Ihr Unternehmensberater Fröhlich und Partner steht Ihnen auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten zur Seite. Wir sind seit mehr als 20 Jahren mit den Sorgen und Nöten regionaler Unternehmen in Geretsried, Wolfratshausen, Bad Tölz und im Münchner Umland vertraut. Die Gründe für eine Unternehmenskrise können vielfältig sein. Oft liegen die Ursachen nicht im individuellen Bereich, sondern werden extern verursacht. Dabei kann es sich beispielsweise um Umsatzeinbrüche, Auftragsstornierungen oder die schlechte Zahlungsmoral einiger Kunden handeln. Befindet sich Ihr Unternehmen in einer Schieflage, sollten Sie so zügig wie möglich Maßnahmen ergreifen. Unsere Erstellung einer Fortführungsprognose ist dabei ein zentrales Instrument, das dem Weiterbestehen Ihres Unternehmens dient.

Die Insolvenz vermeiden

Die handelsrechtliche Fortführungsprognose ist ein nach bestimmten Richtlinien angefertigtes Urteil, das aussagt, ob ein Unternehmen seine geschäftlichen Aktivitäten tätigen kann, ohne in den Bereich einer Insolvenz zu geraten. Nach dem Handelsgesetzbuch Paragraph 252, Absatz 2 ist von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit auszugehen, wenn weder rechtliche noch tatsächliche Gründe dem entgegenstehen. Entscheidend dabei ist, dass die Zahlungsfähigkeit gewährleistet wird und Gewinne zu erwarten sind. Bei einer positiven Fortführungsprognose kann das Vermögen eines Schuldners höher bewertet werden, als es bei der Überschuldung nach Insolvenzrecht der Fall wäre.

Eine wichtige Entscheidungshilfe für die Kapitalgeber

Diese positive Prognose ist für die Finanzierungspartner wie Banken, Sparkassen und Kreditversicherer eine wichtige Entscheidungsgrundlage für die Kredite. Aber nicht nur das, sie sichert die Gesellschafter eines Unternehmens ab, sollte beim Jahresabschluss festgestellt werden, dass eine Überschuldung zu befürchten ist. Das Insolvenzrecht sagt aus, dass bei einer positiven Fortführungsprognose auch bei einer Überschuldung keine Insolvenzpflicht besteht, da von einer günstigen Entwicklung der Zahlungsfähigkeit ausgegangen werden kann.

Die Fortbestehungsprognose entspricht dem Insolvenzrecht

Liegt ein Insolvenzgrund vor, sind laut Insolvenzrecht die gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft verpflichtet, einen Insolvenzantrag zu stellen. Das entfällt jedoch, wenn die Fortführung des Unternehmens wahrscheinlich ist. Damit die Fortführungsfähigkeit beurteilt werden kann, unterstützen wir Sie bei der Anfertigung der Fortbestehensprognose. Ihr Kernelement ist eine Voraussage über die Zahlungsfähigkeit. Daran lässt sich ablesen, ob das Unternehmen im Prognosezeitraum den Zahlungsverpflichtungen entsprechen kann. Sowohl für die insolvenzrechtliche Fortbestehungsprognose als auch für die kaufmännische Fortführungsprognose wird eine integrierte Unternehmensplanung benötigt. Wir begleiten Sie bei der Erstellung der notwendigen Unternehmensdaten für die jeweiligen Fortführungs- und Fortbestehungsprognosen.

Ein Erstgespräch sollte nie Geld kosten!

Rufen Sie jetzt an